Isolde Johanna Nies-Stiftung

Auf solidem Grund gebaut: Die Isolde Johanna Nies-Stiftung kümmert sich bereits seit ihrer Errichtung im Jahr 1992 mit vielen Projekten um die Unterstützung alter, kranker und behinderter Menschen

Isolde Johanna Nies-Stiftung

„Mein letzter Wille ist, dass mein gesamtes Vermögen als Stiftung für alte, hilfsbedürftige und kranke Menschen verwendet wird“. Isolde Johanna Nies schrieb ihren letzten Willen in nur einem Satz auf ein einfaches Blatt Papier.

Das ausgebildete Spezialisten-Team des Stiftungs- und Nachlassmanagements der Frankfurter Sparkasse sorgte nach dem Tod von Isolde Nies für die Errichtung einer Stiftung mit dem entsprechenden Satzungszweck und betreut diese bis heute. Das hinterlassene Vermögen der Frankfurterin in Höhe von rund 600.000 Euro bildete dabei von Anfang an einen sehr soliden Grundstock, mit dessen Erträgen und mit Hilfe einiger Zustiftungen seit nunmehr schon fast 30 Jahren der Wille der Stifterin nachhaltig umgesetzt wird. Seit dem ersten Tag kümmert sich die Frankfurter Sparkasse darum, dass der Name „Isolde Johanna Nies“ lange über deren Tod hinaus für viele Menschen, die von der Unterstützung der Stiftung profitieren, mit sehr positiven persönlichen Erfahrungen in Verbindung gebracht wird. Gerade in schwierigen Zeiten wie diesen, ist es wichtig zu wissen, dass es Menschen in unserer Mitte gibt, die mit ihrem Vermögen im wahrsten Sinne des Wortes „Sinn stiften“ möchten und deren gesellschaftliches Engagement weit über ihren Tod hinaus ein solides Fundament unserer Gesellschaft bildet.

Mit Zustiftungen gemeinnützige Projekte fördern und Steuern sparen

Die Stiftungsarbeit bereitete in den letzten Jahrzehnten nicht nur den Begünstigten Freude, sondern hat auch eine Reihe von Kundinnen und Kunden der Frankfurter Sparkasse dazu bewogen, durch Zustiftungen den Kapitalstock der Isolde Johanna Nies-Stiftung mittlerweile zu vervielfachen.

„Um Gutes zu tun, muss man nicht unbedingt selbst eine Stiftung gründen, wenngleich das tatsächlich immer mehr unserer Kundinnen und Kunden tun. Auch Zustiftungen entfalten eine Wirkung für die Ewigkeit“, weiß der Vorsitzende des Stiftungsvorstands der Nies-Stiftung Stephan Yanakouros.

„Auf ins Volkstheater Frankfurt“ – eine langjährige Tradition der Nies-Stiftung

Der traditionelle Theaterbesuch ist ein jährlich wiederkehrendes Highlight der Stiftungsarbeit. Er dient dazu, alte, hilfsbedürftige und kranke Menschen aus ihrer oft nicht selbst gewählten Isolation herauszuholen und hilft, ihnen das Leben für einen Moment zu erleichtern und sie am gesellschaftlichen Leben wieder teilhaben lassen. Seit 1994 lädt die Stiftung jedes Jahr körperlich behinderte Menschen zu einer Vorstellung in das Frankfurter Volkstheater bzw. nun ins „Volkstheater Hessen“ ein. Die Stiftung übernimmt dann die Kosten für Eintritt, Pausengetränke sowie den Behindertenfahrdienst. „Diese Veranstaltung konnte es wegen der Corona-Pandemie im vergangen Jahr leider nicht geben“, bedauert Stephan Yanakouros.

Viele Einzelprojekte gefördert

Seit Stiftungserrichtung im Jahre 1993 fördert die Stiftung auch viele Einzelprojekte. So unterstützt sie zum Beispiel die ambulanten Pflegedienste der Stadt Frankfurt oder die Installation von „Haus-Notruf-Systemen“. Die Multiple-Sklerose-Gesellschaft erhielt mehrere Fahrzeuge für den ambulanten Pflegedienst und bei einem weiteren geförderten Projekt besuchen geschulte ehrenamtlich tätige Malteser-Mitarbeiter*innen gemeinsam mit körperlich beeinträchtigte Menschen den Frankfurt Zoo, den Stadtwald oder die Alte Oper.

Aktuelles Projekt: „Assistenzhund für Anni“

Aktuell unterstützt die Nies-Stiftung gemeinsam mit der Frankfurter Sparkasse und dem gemeinnützigen Verein MainLichtblick die Finanzierung eines Assistenzhundes für die vierjährige Anni. Das kleine Mädchen leidet an Asperger-Autismus und kann dadurch nur schwer zu gleichaltrigen Kontakt aufnehmen. Der Assistenzhund soll ein Anker sein für Anni, der sie festigt, beruhigt und sie vor Gefahren warnt, wenn sie wieder in ihrer eigenen Welt versunken ist. Die Gesamtkosten für die Anschaffung und Ausbildung des Assistenzhundes betragen stattliche 28.000 Euro, die durch Spenden finanziert werden sollen. Über mainFrankfurt.org kamen für den Assistenzhund, auch dank eines Spendenbeitrages der Nies-Stiftung mittlerweile bereits knapp 12.000 Euro zusammen.

Helfen auch Sie mit Ihrem Beitrag unter: https://mainfrankfurt.engagementportal.de/projects/89593.

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