Dr. Dieter und Elisabeth Simpfendörfer-Stiftung

Die Dr. Dieter und Elisabeth Simpfendörfer-Stiftung ist eine im Jahre 2020 gegründete gemeinnützige Stiftung mit dem Zweck der Beheimatung und gegebenenfalls Weiterentwicklung der Kunstsammlung der Eheleute Simpfendörfer.

Dr. Dieter und Elisabeth Simpfendörfer-Stiftung

Die Eheleute fühlen sich in der Ausrichtung den Stilgattungen konstruktivistisch-konkrete Kunst, Op Art und Minimal Art verpflichtet. Zudem soll ein Kunstpreis ausgelobt werden, um talentreiches sowie arriviertes bildnerisches Wirken zu fördern und finanziell zu unterstützen; dies in den Gattungen Malerei auf Papier und Leinwand, Wandreliefs, Plastik sowie Skulptur.

Vergabe von Kunstpreisen

Unterschieden wird hierbei zwischen dem Förderpreis, der das Talent von Künstlerinnen und Künstlern, die das 36. Lebensjahr noch nicht erreicht haben, weiter unterstützen soll, um sinnbildlich die Entwicklung des Künstlers auf ein neues Level zu heben. Der Hauptpreis soll verliehen werden an arrivierte Künstler/innen im Lebensalter von mindestens 35 Jahren für herausragende bildnerische Leistungen von hoher Originalität, Eigenständigkeit und Zeitlosigkeit.

Dr. Dieter Simpfendörfer im Interview

In einem Interview vom 6. Mai 2021 schildert Herr Dr. Simpfendörfer die Beweggründe für den Aufbau einer eigenen Kunstsammlung wie folgt:

Die erste Leinwandarbeit erwarben wir im Jahr 1989 fast im Sinne eines gelenkten Zufalls. Ein berühmter Industriedesigner, mit dem ich geschäftlich zu tun hatte, lud mich eines Tages ein, ihn ins Atelier von Anton Stankowski auf dem Stuttgarter Killesberg zu begleiten. Stankowski war damals vor allem als Grafikdesigner bereits zu einer lebenden Legende geworden, indem er in den 70-er Jahren u. a. das heutige Signet der Deutschen Bank, aber auch viele andere berühmt gewordene Wort- und Bildmarken kreiert hatte, die zum Großteil ikonographische Bedeutung erlangten. Diesen damals bereits hochbetagten, charismatischen Künstler in seinem Atelier zu erleben, war wie eine Erweckung für uns und sollte uns in späterer Zeit verführen, ihm nicht nur eine einzige, unsere erste, sondern noch etliche weitere Arbeiten abzukaufen.“

Herr Dr. Simpfendörfer hat in diesem Interview die Ambitionen für die Gründung einer Stiftung wie folgt erläutert:

Die Idee, eine Stiftung zu gründen, war insofern naheliegend, als sich hierin die einzig erkennbare Chance zeigte, das Konvolut der zwischenzeitlich erworbenen Arbeiten über unseren Tod hinaus zusammenzuhalten und vor Zerschlagung zu bewahren. Nur dieser Rechtsmantel erschien uns als kinderlosem Ehepaar geeignet, unseren Nachlass so zu regeln, dass die Kunstsammlung zu einem späteren Zeitpunkt im Idealfall einer Museumsapplikation zugeführt werden kann.“

Ausblick

Auch für die Zukunft wünschen sich die Eheleute Simpfendörfer mit ihrer Kunstsammlung interessierte Menschen zu begeistern. Die Stiftung ist für zukünftige Geld- und Sachspenden offen, hat allerdings auch ein klares Bild für die zukünftige Ausrichtung, wie uns Herr Simpfendörfer folgendermaßen mitteilt:

Natürlich würden wir uns über die Zustiftung von Finanzmitteln zur Tätigung weiterer Anschaffungen sowie von Kunstwerken, die die Sammlung komplementär ergänzen bzw. nobilitieren könnten, sehr freuen, doch muss auf der Werkebene auf Stringenz in der qualitativen und konzeptionellen Ausrichtung der Sammlung, mithin auf ein Höchstmaß an Strenge in der Zustiftung von außen geachtet werden. Diese Einschränkung müsste man sicherlich machen.“

Wenn auch Sie die Dr. Dieter und Elisabeth Simpfendörfer-Stiftung unterstützen möchten, schauen Sie gerne bei dem Spendenprojekt der Stiftung vorbei.

Außerdem freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme an: stiftungen@frankfurter-sparkasse.de

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