Regionales Crowdfunding für den guten Zweck

Im November 2018 gründete die Frankfurter Sparkasse bei einer Kundenveranstaltung die mainFrankfurt-Stiftung. Ab dem 26. Mai ist auch die regionale Spendenplattform der Stiftung online.

Regionales Crowdfunding für den guten Zweck

Unter www.mainFrankfurt.org bietet diese Plattform jedem Menschen die Möglichkeit, gemeinnützige Projekte aus Frankfurt und Umgebung finanziell zu unterstützen. „Crowdfunding“ nennt sich das Prinzip: Viele Menschen – die „Crowd“ – spenden jeweils einen kleinen Betrag, wodurch im besten Fall eine beachtliche Summe zusammenkommt. Umgekehrt können engagierte Personen die Spendenplattform nutzen, um für ihre Projekte zu werben. Die Frankfurter Sparkasse kooperiert dabei mit Deutschlands führender Spendenplattform, betterplace.org. „Mit dieser Bürger-Plattform wollen wir möglichst vielen Menschen die Chance geben, ihre Initiativen einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren und Spenden zu sammeln. Wir bieten also die die Infrastruktur, damit sich Engagierte und Förderer finden können“, erklärt Isabel Radandt, die zu den Gründern und Vorstandsmitgliedern der mainFrankfurt-Stiftung gehört und bei der Frankfurter Sparkasse für die Social Media-Aktivitäten des Instituts verantwortlich ist.

Die Frankfurter Sparkasse hatte der neuen Stiftung nicht nur das nötige Startkapital zur Verfügung gestellt, sondern sich auch dazu verpflichtet, in den kommenden Jahren durch regelmäßige Spenden die Arbeitsfähigkeit der Stiftung zu gewährleisten. Denn die mainFrankfurt-Stiftung wird nicht nur die Spendenplattform betreiben, sondern auch eigene Projekte lancieren, die dann auf der Spendenplattform vorgestellt werden – übrigens genauso wie die bereits bestehende Stiftung der Frankfurter Sparkasse sowie Stiftungen, die das Stiftungs- und Nachlassmanagement der Frankfurter Sparkasse verwaltet.

Ökologie und Digitalisierung im Fokus

Die neue mainFrankfurt-Stiftung konzentriert sich zunächst auf die Themenschwerpunkte Ökologie und Digitalisierung. Projekte aus diesen Bereichen wird die Stiftung sowohl finanziell als auch mit ‚Man-Power‘ – etwa dem Engagement von Mitarbeitern der Frankfurter Sparkasse – fördern. „Mit der mainFrankfurt-Stiftung reagieren wir auf den gesellschaftlichen Wandel“, betont Radandt. „Das vergangene Jahr hat noch einmal deutlich gezeigt, wie wichtig diese Themen gerade für junge Menschen und ‚best agers‘ sind.“

Erste konkrete Projekte gibt es bereits. So sollen im Frühsommerå zwei so genannte „ibenches“ – smarte Parkbänke, die Smartphones und Tablets mit Solarstrom versorgen und gleichzeitig Klimadaten auswerten – auf dem Campus der Goethe-Universität aufgestellt werden. Für die Integrierte Gesamtschule Süd in Frankfurt hat die mainFrankfurt-Stiftung 120 Tablets angeschafft, welche den digitalen Austausch in der Schule fördern sollen. Außerdem kooperiert die Stiftung mit #cleanffm, der Sauberkeitsinitiative der Stadt Frankfurt und setzt sich so für mehr Lebensqualität in der Stadt ein. Isabel Radandt ist sich sicher: „Wenn unsere Plattform live geschaltet ist, werden wir jede Menge weiterer Ideen entwickeln – und umsetzen!“

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