Mit einer eigenen Stiftung Verantwortung übernehmen

Etwas fördern, das einem am Herzen liegt, den eigenen Namen oder das Lebenswerk verewigen: Es gibt viele Gründe, eine eigene Stiftung ins Leben zu rufen.

Mit einer eigenen Stiftung Verantwortung übernehmen

Alle Gründe haben eines gemeinsam: Mit einer Stiftung kann man langfristig Verantwortung übernehmen, Positives bewirken und seinen Fußabdruck hinterlassen - sogar über den eigenen Tod hinaus. „Viele denken, die Gründung einer Stiftung komme nur für besonders Wohlhabende oder Prominente infrage“, berichtet Brigitte Orband, Leiterin des Stiftungs- und Nachlassmanagements der Frankfurter Sparkasse. Dabei sei das Gegenteil der Fall: „Die Kundinnen und Kunden, die zu uns kommen, sind Menschen ‚wie du und ich‘. Sie zeichnen sich einfach durch eine sehr altruistische Haltung aus und wollen der Gesellschaft etwas zurückgeben – insbesondere, wenn es keine Erben gibt.“

Motiv ergibt sich oft aus persönlicher Lebensgeschichte

Welche Möglichkeiten es gibt, etwas Gutes zu tun, erfahren Interessierte bei Orband und ihrem fünfköpfigen Team. Das Stiftungs- und Nachlassmanagement begleitet Kund*innen von der ersten Idee der Stiftungsgründung über die konkrete Gründungsphase bis hin zur Anerkennung durch die Stiftungsaufsicht. Besonders wichtig sei es, den konkreten Stiftungszweck herauszuarbeiten.

„Viele Menschen wissen schon sehr genau, was sie mit ihrer Stiftung fördern wollen. Zum Teil hängt dies mit sehr persönlichen Geschichten zusammen. So hat einer unserer Kunden eine Stiftung für die Krebsforschung gegründet, da seine Frau an der Krankheit verstorben ist.“ Andere hätten sich aus sehr einfachen Lebensumständen eigenständig ‚hochgearbeitet‘ und wollten nun Menschen aus ähnlichen Verhältnissen unterstützen, denen eine solche positive Entwicklung aus verschiedenen Gründen nicht gelingen will.

Frankfurter Sparkasse als langjährige Expertin

Die Frankfurter Sparkasse unterstützt Kund*innen bereits seit 1976 bei der Gründung und Verwaltung der eigenen Stiftung. Heute betreut das Institut 75 Stiftungen– Tendenz steigend. Die Dienstleistungen des Stiftungs- und Nachlassmanagements reichen weit über die Unterstützung der Stifter*innen bei administrativen und aufsichtsrechtlich relevanten Themen hinaus. Denn die Expert*innen übernehmen, wenn gewünscht, auch die inhaltliche Mitarbeit als ehrenamtlicher Mandatsträger in der Stiftung.

Dies ist besonders dann sinnvoll, wenn beispielsweise der Gründer oder die Gründerin bereits verstorben ist und keine Person aus der Familie oder dem Bekanntenkreis das Engagement weiterführt. Oder wenn die Stiftenden einfach keine Möglichkeit haben, sich aktiv in die Stiftungsarbeit einzubringen – sei es, weil sie beruflich stark eingebunden sind oder weil sie weit entfernt wohnen.

Das heißt, die Beraterinnen und Berater des Stiftungs- und Nachlassmanagements arbeiten in den Gremien der Stiftungen aktiv mit, zum Beispiel im Stiftungsvorstand. In dieser Funktion gestalten sie mit den anderen Vorstandsmitgliedern die Arbeit der Stiftung, betreuen Förderprojekte und prüfen, ob die Stiftungsgelder sinnvoll verwendet werden. „Wie weit wir uns einbringen, entscheidet natürlich die Stifterin oder der Stifter. Viele gründen ihre Stiftung ja noch zu Lebzeiten und nicht erst per Testament. So können sie aktiv mitarbeiten und sich für ihre Herzensangelegenheit einsetzen“, berichtet Brigitte Orband. „Ob für die Forschung, den Tierschutz oder die Förderung von Nachwuchstalenten in Kunst, Kultur oder Handwerk: Es gibt eine Fülle an Themen, bei denen jeder Sinn stiften kann.“

Sie möchten mehr darüber wissen, wie Sie eine Stiftung gründen können? Dann sprechen Sie das Team des Stiftungs- und Nachlassmanagements der Frankfurter Sparkasse an unter https://mainfrankfurt.org/stiften/stiften/das-team

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