Bildung für alle

Bildung soll für alle möglich sein – auch für diejenigen, die nicht ausreichende finanzielle Mittel besitzen. Das war das Herzensanliegen von Edmund Vey.

Bildung für alle

Edmund Vey wurde im Jahr 1886 geboren. Die Begeisterung und sein Engagement für Bildung und Lehre hat ihn sein ganzes Leben lang begleitet: Nach seiner Ausbildung in Wien und in Metz kam er 1910 als Lehrer für die französische Sprache an die Deutsche Schule in Florenz. Fortgesetzt hat er den Schuldienst mit 33 Jahren in Frankfurt am Main und fand somit den Weg zurück in seine Heimat Hessen. Bis 1945 leitete er eine Schule in seinem Heimatort Reulbach im Landkreis Fulda.

Nicht immer hatte es Edmund Vey in seinem Leben leicht. So war er während der Kriegszeit starken Anfeindungen der Nazis ausgesetzt, weil er kein Parteimitglied war. So lag es nicht fern, dass Edmund Vey auch anderen Menschen helfen wollte, die ebenfalls im Leben mit unterschiedlichen Herausforderungen zu kämpfen hatten. Dass er sich dabei vor allem für Bildung einsetzte, lag nahe: Aufgrund seines schulischen Engagements unterstützte er aus eigenen finanziellen Mitteln begabte Schüler, denen aufgrund der unzureichenden finanziellen Verhältnisse im Elternhaus eine ihren Begabungen entsprechende Schulausbildung verwehrt geblieben wäre.

Tochter führt Engagement des Vaters weiter

Nach dem Tod von Edmund Vey war es seiner einzigen Tochter, Irene Anna-Maria Vey, ein wichtiges Anliegen, das Engagement ihres Vaters weiterzuführen. Grundlage hierfür bildeten die von den Eltern geerbten Ersparnisse sowie ihre eigenen Rücklagen, die sie aufgrund ihrer eher sparsamen Lebensweise hatte ansammeln können. Dieses Vermögen sollte für einen guten Zweck verwendet werden. Unterstützt von der Frankfurter Sparkasse entschied sie sich im Jahr 1996, eine Stiftung zu Ehren ihres Vaters zu gründen. Seit diesem Zeitpunkt führt die Edmund-Vey-Stiftung dessen Engagement weiter, indem sie begabte Schülerinnen und Schüler sowie Studentinnen und Studenten durch Beihilfen unterstützt, eine ihren Fähigkeiten entsprechende Ausbildung zu absolvieren, wenn die eigenen finanziellen Mittel dafür nicht ausreichen. Ein Jahr nach Gründung der Stiftung verstarb Irene Vey.

Seit 1996 viele Förderungen

In den vergangenen Jahren hat die Stiftung viele junge Menschen unter anderem mit Deutschlandstipendien gefördert. Partner der Stiftung sind hierbei Schulen, Hochschulen oder andere gemeinnützige Organisationen mit dem gleichen Förderziel.

Sie möchten ebenfalls junge Menschen bei ihrer Ausbildung unterstützen? Das geht schon mit einem kleinen Betrag - zum Beispiel, indem Sie für ein Projekt der Vey-Stiftung spenden.

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