Glück auf vier Pfoten für ein ganz besonderes kleines Mädchen

Anni ist vier Jahre alt und lebt in ihrer eigenen Welt. Anni ist Asperger-Autistin. Auf andere Menschen zugehen, Freunde gewinnen, gemeinsam spielen ist Anni nicht möglich.

Glück auf vier Pfoten für ein ganz besonderes kleines Mädchen

Nur im Umgang mit Hunden taut die Kleine richtig auf und kann sich auf ihr Gegenüber einlassen. Deshalb wünschen sich Annis Eltern für ihre Tochter einen speziell ausgebildeten Assistenzhund. Doch die teure Investition können sie ohne Spendengelder alleine nicht stemmen. Hier geht es direkt zur Spendenaktion: https://mainfrankfurt.engagementportal.de/projects/89593

Das Asperger-Syndrom ist eine Variante des Autismus, die den Betroffenen den Kontakt und die Kommunikation mit ihrer Umgebung erschwert. Auch Anni kann die Mimik und Gestik ihrer Mitmenschen nicht lesen und selbst keine Empathie zeigen. Nähe überfordert sie und ist für sie so anstrengend, dass sie sich schon nach wenigen Minuten alleine zurückziehen muss. Annis Verhalten stößt deshalb häufig auf Ablehnung und Unverständnis. Ganz anders ist ihr Umgang mit Hunden.

Ein Hund kann die Brücke zum Kontakt mit Menschen sein

Mehrfach konnten die Eltern beobachten, wie unbefangen Anni auf Vierbeiner zugeht. Sie streichelt, mit ihnen spielt und sogar mit ihnen spricht. Auf den Fotos ist Anni zu sehen, wie sie mit Hunden aus dem Bekanntenkreis der Familie unterwegs ist. In diesen Momenten fallen alle unsichtbaren Barrieren, die Anni sonst von ihrem Gegenüber trennen. Anni ist glücklich. Sie konzentriert sich so intensiv auf den tierischen Spielgefährten, dass sie alle störenden Nebengeräusche und Einflüsse ausblenden kann. Deshalb halten Annis Eltern einen Freund auf vier Pfoten für die beste Therapie für ihre Tochter.

Bellen ausdrücklich erwünscht

Der gemeinnützige Verein Patronus Assistenzhunde e.V. lässt Hunde für Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen ausbilden. Autismusbegleithunde gibt es erst seit wenigen Jahren. Aber sie haben sich bereits bewährt. Sie können vor allem Kindern wie Anni Sicherheit geben, sie beruhigen und sie sogar vor Gefahren bewahren. Ein speziell ausgebildeter Hund ist ein ständiger Begleiter und durch eine Autismus-Leine mit seinem Schützling verbunden. Der Hund passt auf Anni auf, bellt und bleibt stehen, wenn die Kleine der Hinlauftendenz folgend einfach losläuft. Ein Assistenzhund kann die verbale und nonverbale Interaktion von Autisten verbessern, Spannungen innerhalb der Familie abbauen und die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben fördern. Auch die kleine Anni und ihre Eltern könnten von einem solchen tierischen Familienzuwachs profitieren.

Zum Hundeglück fehlen noch viele Euros

Ein Assistenzhund für Anni kostet 28.000 Euro. Die Ausbildung eines Autismusbegleithundes dauert zwischen 15 Monaten und zwei Jahren und ist entsprechend teuer. Ein geeigneter Welpe muss zunächst mit seiner künftigen Familie vertraut gemacht werden, bevor er nach einer Grundausbildung speziell auf die Bedürfnisse seines Schützlings geschult wird. Am Ende der Ausbildung sind Anni und ihr Hund Partner fürs Leben. Um ihrer Tochter diesen Herzenswunsch zu erfüllen, haben die Eltern von Anni bereits in Eigeninitiative Spenden gesammelt. Leider ist noch nicht genug Geld zusammengekommen.

Sparkassen-Mitarbeiterinnen und –Mitarbeiter gehen mit gutem Beispiel voran

Annis Schicksal ließ die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Frankfurter Sparkasse nicht kalt. Sie sind deshalb schon mal mit gutem Beispiel vorangegangen, um die Spendenkasse weiter aufzufüllen. Um für noch mehr Spenden für den Assistenzhund zu werben, sind sportliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Frankfurter Sparkasse jetzt unter dem Motto „Wir sind dabei! Laufen und Spenden für Anni“ unterwegs.

Wenn auch Sie Anni glücklich machen und ihr mehr Lebensqualität schenken möchten, dann spenden Sie über https://mainfrankfurt.engagementportal.de/projects/89593

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